Kaffee – beliebt und gesund

Kaffee – beliebt und gesund

Kaffee liegt im Trend und erfreut sich auch im To Go Markt großer Nachfrage. Dieses Produkt bietet zudem wie auch andere Getränke zahlreiche Chancen, um Umsatz zu generieren.

Wie auch schon der Deutsche Kaffeeverband meldete, ist Kaffee das mit Abstand beliebteste Getränk der Deutschen, und dies bestätigt nun auch Tchibo in seinem Kaffeereport. Zudem, so Tchibo, glauben 71,8 Prozent der Männer und 69,1 Prozent der Frauen laut einer aktuellen, repräsentativen Umfrage in Deutschland, Österreich und der Schweiz, der schwarze Aufguss steigere ihr Wohlbefinden.

Der Tchibo Kaffeereport 2015 ist in Zusammenarbeit mit brand eins wissen und statista entstanden und gibt einen Überblick über die aktuelle Kaffeeforschung. Er bestätigt auch die Angaben des Deutschen Kaffeeverbandes: Am meisten wird in Deutschland Filterkaffee getrunken (61,2 %), gefolgt von Kaffee aus Kaffee- und Espressomaschinen mit intergriertem Mahlwerk (9,8 %) und ohne integriertes Mahlwerk (1,8 %). Die Kaffeepadmaschine findet bei 9,9 % der Deutschen Anwendung. Dabei trinken 7,8% der Deutschen Kaffee im Café und 4,3 % unterwegs. Bei der Arbeit geniessen das braune Gold 18,7%.

Food-Typen des Kaffeekonsums

Der Tchibo Kaffeereport unterscheider die Kaffeetrinket in sechs Gruppen: Der Versorgte, der Sparsame, der Convenience-Liebhaber, der statusorientierte Genießer, der ernährungsbewußte Bioliebhaber und der Kochbegeisterte. Allen gemein ist, dass sie den wesentlichen Anteil an Kaffee zu Hause genießen (zwischen 67,8 % beim Versorgten und 86,1 % beim Sparsamen). Allerdings trinkt auch jede Gruppe ihren Kaffee To Go unterwegs: 3,7 % der Versorgte,2,3 % der Sparsame, 5,7 % der Convenience-Liebhaber, 4,2 % der statusorientierte Genießer, 5,3% der ernährungsbewußte Bioliebhaber und 4 % der Kochbegeisterte. Der Kaffeegenuß der Convenience-Liebhaber, der statusorientierten Genießer und der ernährungsbewussten Bioliebhaber im Büro liegt jeweils bei über 20 %.

Der Convenience-Liebhaber trinkt über 30 % seines Kaffees nicht zu Hause

Die Gruppe der Convenience-Liebhaber ist für Anbieter im Snack-Markt eine interessante Zielgruppe. Die neuesten Analysen von Tchibo geben auch eine genauere Aufschlüsselung über seine Gewohnheiten zu den Orten seines Kaffeekonsums:

  • 69,4 % zu Hause
  • 22,5 % bei der Arbeit
  • 10,9 % bei Freunden
  • 7 % im Café
  • 5,7 % To Go
  • 4,7 % im Restaurant

Aber wie gesund ist Kaffee?

Um kaum ein anderes Lebensmittel ranken sich so viele Mythen wie um Kaffee: Dem Volksglauben nach lässt er mal den Blutdruck steigen und hält uns wach, mal lindert er Schmerzen oder entzieht dem Körper Flüssigkeit.

Kaffee führt zu Bluthochdruck. Das denkt zumindest eine Mehrheit der Deutschen. Wissenschaftliche Studien zeigen aber, dass der Einfluss von Kaffee auf den Kreislauf eher gering ist. Der Blutdruck kann zwar durch das im Kaffee enthaltene Koffein kurz steigen, doch fällt er schnell wieder auf den Ausgangswert zurück. Als Auslöser von Hypertonie kommt Kaffee nach herrschender Meinung also nicht infrage.

Auch die angeblich entwässernde Wirkung des Heißgetränks ist wissenschaftlich widerlegt. Wer Kaffee gewohnt ist und ihn in Maßen genießt, für den dient er sogar als Flüssigkeitsquelle. Dies belegt eine aktuelle Untersuchung der Universität Birmingham.

Kaffee kann sogar Risiken für bestimmte Krankheiten verringern

Sehr interessant: Langjähriger moderater Kaffeekonsum kann das Risiko verringern, an Diabetes Typ 2, Alzheimer und anderen altersbedingten Demenzformen sowie einigen Krebsformen zu erkranken. Welche Inhaltsstoffe diese schützende Wirkung entfalten, ist allerdings noch nicht vollständig erforscht. Es gibt Hinweise, dass im Kaffee enthaltene Antioxidantien dabei eine Rolle spielen könnten.

Kaffee-Kick – es gibt ihn wirklich! Sein Image als Wachmacher trägt Kaffee zu Recht: Das gut erforschte Koffein hemmt den körpereigenen Botenstoff Adenosin, der uns müde werden lässt. Am zuverlässigsten macht nach Meinung der Deutschen Filterkaffee munter (35,9 %), auf Espresso schwören fast ebenso viele (34,6 %). Als gesichert gilt zudem, dass Kaffee Migräne und Kopfschmerzen lindern kann. Das Koffein verengt die Gefäße im Gehirn und bremst so offenbar den Schmerz.

Knapp 14 Prozent der Deutschen vermuten, dass Kaffee abhängig macht. Falsch, auch wenn viele davon überzeugt sind, morgens nur mit einer Tasse Kaffee in den Tag starten zu können. Tatsächlich gewöhnt sich der Körper an eine regelmäßige Zufuhr von Koffein, er entwickelt eine Toleranz – eine Abhängigkeit oder Sucht ist das aber nicht.

Versorgen Sie Ihre Kunden mit dem braunen Gold, denn damit steigern Sie deren Wohlbefinden und Ihren Absatz.

Der vollständige Tchibo Kaffeereport kann hier abgerufen werden.

Quelle: Tchibo Kaffeereport 2015Facebookmail