„Snack- und Kaffeegeschäft profitieren beide voneinander“ Maurizio Caccamo, Sales Director bei Drago Mocambo

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„Snack- und Kaffeegeschäft profitieren beide voneinander“ Maurizio Caccamo, Sales Director bei Drago Mocambo

Zur Rolle von Qualität und Nachhaltigkeit bei Kaffee, dem Thema Kaffee im Snack-Geschäft und Trends im Kaffee-Segment konnten wir Maurizio Caccamo, Sales Director bei Drago Mocambo GmbH, in einem Interview befragen.

1. Drago Mocambo bietet seinen Kunden harmonische Mischungen aus milden, würzigen oder fruchtig-blumigen Kaffeebohnen für Vollautomaten. Welche Rollen spielen dabei die Themen Qualität und Nachhaltigkeit?

Als familiengeführtes Unternehmen steht die Gewährleistung immer gleich bleibend hoher Qualität an erster Stelle. Wir verarbeiten Rohkaffeesorten aus immer den gleichen Anbaugebieten, um Qualitäts- und Geschmacksschwankungen auszuschließen. Diese importieren wir direkt aus den Anbauländern um eine möglichst hohe Kontrolle der Rohkaffeelieferungen zu haben. Natürlich spielt auch letztendlich die Röstung eine große Rolle um eine möglichst hohe Qualität anbieten zu können. Wir rösten jede einzelne unserer Mischungen im Langzeitröstverfahren, d.h. die Rohkaffeebohnen werden schonend bei geringer Temperatur zwischen 16 und 18 Minuten traditionell im Trommelröster geröstet. Das Resultat ist volles Aroma und wenig Säure.

2. Wie wichtig ist Nachhaltig für Drago Mocambo?

Nachhaltigkeit ist für uns sehr wichtig. Wir bieten unseren Kunden auch eine Fairtrade-Mischung an, unseren Mocambo Aroma. Die Nachfrage nach dieser Sorte ist in den letzten Jahren enorm angestiegen, da meiner Meinung nach der Wunsch nach Nachhaltigkeit ins Bewusstsein der Menschen rückt. Ich kann diesen Trend nur befürworten, da man durch den Kauf von diesen Produkten die Kaffeebauern enorm unterstützen kann.

3. Sie waren kürzlich in Warschau zur EuroGastro. Welche Trends und Themen im Bereich Kaffee bzw. Coffee to go für den Außer-Haus-Markt konnten Sie von dort mitnehmen?

Auch auf der Eurogastro bestätigte sich, das sich ein Trend auf dem Kaffeemarkt zurück zum Filterkaffee entwickelt bzw. schon da ist. In Großstädten wie Berlin und London ist dieser Trend schon deutlich zu spüren. Es entstehen Cafés wo ausschließlich Kaffee frisch aufgebrüht wird. Zum Thema Außer-Haus-Markt konnte man keine nennenswerten neuen Trends erkennen.

4. In letzter Zeit hört man immer häufiger, dass es eine dritte Kaffee-Welle gibt und der Filterkaffee wieder beliebter wird. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Wie schon erwähnt ist dieser Trend deutlich zu spüren. Meiner Meinung nach ist auch im Bereich Filterkaffee ein hoher Qualitäts- und Nachhaltigkeitswunsch bei den Verbrauchern entstanden. Es ist mittlerweile wichtig zu wissen, wie der Kaffee geröstet wurde, wo er angebaut wurde und wie er zubereitet wird. Filterkaffee verliert mittlerweile immer mehr seinen schlechten Ruf. Das finde ich gut, denn hiermit wird auch im Filterkaffeebereich der Qualitäts- und Nachhaltigkeitswunsch bei den Verbrauchern geweckt.

5. Warum ist Kaffee eine so wichtige Ergänzung bzw. ein Treiber im Snack-Geschäft?

Ich denke Snack- und Kaffeegeschäft profitieren beide voneinander. Bietet jemand eine gute Kaffeequalität an und lockt dadurch Kunden in sein Geschäft, so kann man mit großer Wahrscheinlichkeit annehmen, dass dadurch auch das Sackgeschäft angekurbelt wird. Zu einem guten Kaffee gehört auch stets ein guter Snack.

6. Was unterscheidet Sie von anderen Kaffee-Anbietern?

Gute Qualität zu einem fairen Preis, kurze Entscheidungswege und ganz klar Kundenorientierung.

7. Welche nachhaltigen Konzepte sehen Sie als Alternative zum Coffee to go Becher aus Papier?

Im Coffee to go Bereich befürworte ich ganz klar den Mehrwegbecher, es sind ja bereits die verschiedensten Ausführungen auf dem Markt, von Kunststoff bis hin zu Alu erhältlich. Vielleicht sollte man die Verwendung von Mehrwegbechern fördern, indem man die Coffee to go Becher enorm verteuert.

8. Und noch zum Abschluss: Was ist Ihr liebster Kaffee-Snack?

Ein leckeres Croissant.

Vielen Dank!

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