Was ist bei Zutaten angesagt? Tolle im Interview zu aktuellen Gastronomie Trends

Was ist bei Zutaten angesagt? Tolle im Interview zu aktuellen Gastronomie Trends

Die Tolle GmbH ist ein freier und unabhängiger Fachgroßhandel für temperaturgeführte Lebensmittel. Das Sortiment reicht von Fleisch-, Wurst-, Schinken- und Käsespezialitäten sowie Salaten im Frischebereich bis hin zum Vollsortiment für Tiefkühlprodukte. Als Spezialist für Bäckereien und Snackproduzenten liefert Tolle Snackrohstoffe und TK Backwaren für Convenience Produkte.

Tolle entwickelt darüber hinaus im Kundenauftrag Konzepte für den Snackmarkt. Da Innovationen für Tolle ein wesentliches Thema sind, bietet das Unternehmen auch  professionelle Schulungen als Unterstützung für die Produktentwicklung Food für Unternehmen im Snack-Bereich an.

Für ein Interview stand uns Matthias Ertl, Key Account Manager bei der Tolle GmbH, zur Verfügung.

Herr Ertl, als Spezialist für Bäckereien und Snackproduzenten liefern Sie Snackrohstoffe und TK Backwaren. Worauf kommt es für Filialisten bei der Produktauswahl Ihrer Meinung nach besonders an?

Natürlich auf die Qualität. Das ist das A und O! Und dann kommt ein ganz wichtiger Aspekt noch hinzu, nämlich der „richtige“ Einsatz des Rohstoffes. Ein Beispiel: Wenn der Bäcker einen hochwertigen Snack anbieten will, dann sollte seine Rohstoffauswahl auch hochwertig sein. Das Gleiche gilt natürlich auch in die andere Richtung.

Welche Trends sehen Sie im Augenblick bei der Auswahl von Zutaten für Snacks?

Wir befinden uns seit einigen Jahren im „Qualitätstrend“, d.h. die Kunden wollen keine minderwertige Ware mehr einsetzen und verlangen nach hochwertigen Alternativen. Hinzu kommen neue Zutaten, um damit neue Snacks zu entwickeln oder bestehende noch besser zu machen. Und ein ganz aktueller Trend ist das Thema vegan. Ob vegan das Potential zum Mega-Trend hat, bleibt abzuwarten.

Und welche Produkte sind derzeit für Snacks im TK-Bereich besonders gefragt?

Ganz einfach: Neue, innovative und leckere Produkte, die es noch nicht überall gibt und die sich von den bisherigen Produkten unterscheiden. Mit unseren Partnern entwickeln wir gerade TK-Laugenstangen mit neuen, herzhaften und teilweise verrückten Füllungen. Wir sind überzeugt, dass neben der Käse-Schinken-Laugenstange auch weitere Variationen am Markt eine Chance haben.

Sie bieten auch Snack-Schulungen an und gehen in diesem Rahmen auch auf aktuelle Trends ein. Nach welchen Kriterien konzipieren Sie die Inhalte für Ihre Schulungen?

Die Kriterien für eine Schulung werden natürlich mit dem Kunden gemeinsam ausgearbeitet, definiert und geschult. Sollen zum Beispiel alle Mitarbeiter die neuen Snacks produzieren können? Oder sollen sie „nur“ die Verkaufsargumente vermittelt bekommen? Die Mitarbeiter, die die Snacks produzieren, verkaufen diese nämlich meistens nicht. Je nach Mitarbeiter und deren Betätigungsfeld werden die Schulungsinhalte konzipiert.

Was raten Sie Anbietern, die erstmals Snacks in ihr Sortiment mit aufnehmen möchten?

Für mich ist die folgende Frage, die wichtigste: „Wer bin ich und welche Zielgruppe habe ich (bzw. will ich ansprechen)?“ Wenn Sie diese Frage beantworten können, sind sie schon mal auf einem guten Wege. Eine gute Rohstoffauswahl und die Kalkulation der Snacks sollten selbstverständlich sein. Und ich empfehle, die Snacks mit tollen Fotos, Plakaten etc zu bewerben . Denn was der Kunde nicht kennt, kauft er nicht!

Und haben Sie einen liebsten Snack, für den Sie vielleicht sogar das Rezept mit uns teilen mögen?

Die Leberwurststulle: Ein handgemachtes Vollkornbrot, grobe Leberwurst, Senfaufstrich und Gewürzgurken.

Vielen Dank für das Gespräch!

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