Zugpferd Kaffeespezialitäten – Campus Suite auf Expansionskurs

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Zugpferd Kaffeespezialitäten – Campus Suite auf Expansionskurs

In 2004 wurde die erste Campus Suite auf dem Uni-Gelände in Kiel eröffnet. In 2016 zählen wir knapp 30 Stores in 6 Städten. In den nächsten fünf Jahren sollen mindestens 30 Neueröffnungen im Franchisebetrieb dazu kommen. Im Fokus: Uni-Städte und Metropolen.
snackconnection war mit Timo Hempel und Jan Marin, beide Geschäftsführer der concept franchise GmbH, im Gespräch über Erfolgsaktoren, Sortimente und den geplanten Ausbau der Coffee-Shop-Kette.

Herr Hempel, Herr Marin, in 2004 wurde die erste Campus Suite auf dem Uni-Gelände in Kiel eröffnet. In 2016 zählen wir knapp 30 Stores in 6 Städten. Welche Faktoren machen Ihrer Meinung nach den Erfolg von Campus Suite und Ihres Angebotes aus?

In erster Linie glauben wir, dass das Zusammenspiel einer authentischen Markenbotschaft, die freundliche Beziehung zu unseren Gästen sowie die Kombination aus Kaffeespezialitäten und Zusatzprodukten, die den Kaffeegenuss abrunden, immer wieder begeistert – hinzu kommt unser faires Preis- Leistungsverhältnis. Persönliche Bedürfnisse von Gästen und Nachfragen von Kunden haben uns permanent angetrieben, unsere Produkte kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Warum kommen Kunden zu Campus Suite?

Wir legen großen Wert auf trendorientierte Lifestyle-Atmosphäre – das kommt bei unseren Gästen gut an. Wir haben es geschafft, mit unseren Stores einen beliebten Treffpunkt für Jedermann zu kreieren. Wenn unser Gast seinen Kaffee bei uns bezahlt, dann muss er immer ein gutes Gefühl dabei entwickeln. Wir haben gelernt, dass vorzügliche Qualität nicht immer vorzüglich teuer sein muss – zudem kauft der Kunde in der Campus Suite ein gewisses „Lebensgefühl“ mit.

Wodurch zeichnet sich das „to-go“ Angebot aus?

Im Grunde genommen kann man sagen, dass nahezu alle Produkte „to go“ oder „im Haus“ wählbar sind. Wir stellen uns damit auf die Bedürfnisse unserer Kunden ein, ohne dass unser Gast auf „Genuss“ verzichten muss, sofern er nur wenig Zeit mitbringt – das macht den Besuch bei uns flexibel und unkompliziert.

Thema heiße Getränke: Wie muss man heute das Angebot gestalten, um Kunden zu binden und sich vom Wettbewerb abzusetzen?

Unsere Sortimentsausrichtung stellt klar die Zubereitung von Kaffee-Spezialitäten in den Vordergrund. Unsere Gäste honorieren in erster Linie unser Barista-Handwerk – sowohl „saisonale Highlights“ als auch „Klassiker“ sind die Treiber unseres Konzeptansatzes. Wir legen dabei Wert auf hochwertige Bohnen und auf das Handwerk eines gut ausgebildeten Baristas. Wem es gelingt, Handwerk in Verbindung mit hervorragender Kaffeequalität zu einem fairen Preis anzubieten, wird immer die notwendige Kundenakzeptanz finden.

Fair Trade, Bio, regionale und frische Produkte sind immer häufiger Thema. Welchen Stellenwert nehmen die Produkte in Ihrem Angebot ein?

Regionalität spielt für uns eine große Rolle. Wenn möglich, binden wir starke Regionalbezüge ein. Wir möchten unserem Gast Zutaten und Produkte aus seiner Region bieten. Demnach werden beispielsweise unsere Kürbisse, Kartoffeln sowie andere Obst- und Gemüseprodukte direkt vom Bauern von nebenan und ein Teil unserer Kaffee- und Espressobohnen aus einer regionalen Rösterei verwendet.

Sie haben gemeinsam mit Frank Stebisch eine neue Gesellschaft gegründet, um Campus Suite in der Franchise – Expansion voranzutreiben. Wie wollen Sie Ihr Geschäft in 2017 ausbauen?

Der Schwerpunkt unserer strategischen Ausrichtung des Campus Suite Konzeptes liegt im Wachstum der Franchisebetriebe. Wir sehen demnach lediglich noch punktuell weitere Store-Eröffnungen in Eigenregie vor. Wachstumsfokus für neue Franchisebetriebe sind in erster Linie Uni-Städte sowie Deutschlands Metropolregionen. Die Wachstumsziele für die kommenden fünf Jahre sehen geplante Neueröffnungen von mindestens 30 neuen Franchisebetrieben vor. Unsere Regiebetriebe werden allerdings immer ein wichtiger Bestandteil unserer strategischen Ausrichtung sein, hier werden Ideen entwickelt und Prozesse optimiert, bevor diese dann in Franchise überführt werden. Nur wer selbst Gastronomie lebt, kann auch Gastronomie vermitteln, so unsere Ansicht.

Wie sieht der ideale Typ Franchisenehmer für Campus Suite aus?

Bei der Partnerschaftsgewinnung sehen wir zunächst „Mitmacher“ und Betreiber, die gern selbst das „Heft in die Hand nehmen“. Darin sehen wir einen wesentlichen Motor für einen erfolgreichen Store. Wir erwarten von unseren Partnern Engagement, eine intensive Auseinandersetzung mit seinem Campus Suite – Betrieb an sich und vor allem ausgeprägte Gastgeberqualitäten. Getreu unserem Motto „unser Kunde kommt als Gast und geht als Freund“ ist das für uns ein wichtiger Baustein für Wohlfühlatmosphäre und Verweilqualität. Dabei muss unser Partner nicht unbedingt gelernter Koch oder Gastronom sein – unser System ist einfach und rasch erlernbar – ob Existenzgründer oder Quereinsteiger, vorhandene Soft Skills und Engagement sind vorrangig unsere Kriterien.

Und noch zum Abschluss: Was ist Ihr persönlicher Lieblingssnack?

Unsere persönlichen Präferenzen sind nicht sofort definier- oder eingrenzbar. Uns begeistert eher das „Handwerk“ und der respektvolle Umgang mit naturbelassenen Zutaten und Produkten.

Vielen Dank! Franchise ist Ihr Ding? Dann mach jetzt den Typentest!

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