Nachhaltigkeit in der Gastronomie – Wie Sie mit kleinen Veränderungen Großes bewirken

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Nachhaltigkeit in der Gastronomie – Wie Sie mit kleinen Veränderungen Großes bewirken

Kaum ein anderer Begriff hat sich sowohl privat, als auch geschäftlich beim Menschen eingeprägt wie Nachhaltigkeit. Vertreter aus jeder Branche ändern ihre Geschäftskonzepte, um nachhaltig zu handeln und die Umwelt zu schützen. Nachhaltigkeit bedeutet bestehende Ressourcen zu bewahren, sie effizient zu nutzen und sie für weitere Generationen sicherzustellen. In der Gastronomiebranche ist der Begriff schon lange relevant. Es werden immer wieder neue Lösungen gesucht, um nachhaltig Ressourcen wie Energie oder Lebensmittel zu wahren.

Lebensmittel effektiv weiterverwerten

Verschiedene Sorten von Obst und Gemüse sind aus der Vogelperspektive in einer Kiste zu sehen. Unter anderem Gurken, Kürbis, Erdbeeren, Möhren und Orangen.Lebensmittelverschwendung ist ein großes Thema in der Gastronomie, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Nach einer Studie von Metro Cash & Carry Deutschland ist es Gastronomen mit 98% besonders wichtig keine Lebensmittel zu verschwenden, denn in Deutschland landen der Umweltorganisation WWF zufolge jährlich mehr als 18 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. ). 57% der Befragten sind sich sicher, dass es an dem schwer kalkulierbaren Verbrauch der Lebensmittel liegt. Aber auch Fehler bei der Planung (46%) oder beim Einkauf (31%) sind ausschlaggebende Gründe weshalb Lebensmittel weggeschmissen werden. Hauptursache der Verschwendung ist nach Meinung der Befragten der Essensrest auf dem Teller des Gastes (62%).

Essensreste müssen nicht in die Tonne

Auf dem Bild sieht man, wie ein Teller mit Essensresten in den Mülleimer geworfen wird. Über den Mülleimer ist ein schwarzer Müllsack zu sehen.Wer kennt es nicht? Man geht mit leerem Magen in ein Restaurant und die Gier nach Essen ist oft größer als der Hunger selbst. Die Reste müssen dann in die Tonne und pro Gast sind es insgesamt rund 23,6kg Lebensmittel im Jahr. Dabei wäre es doch einfacher sich die Reste einpacken zu lassen, oder nicht? Zumindest knapp mehr als die Hälfte tut dies manchmal, doch 45% der 1000 Befragten nehmen sich selten bis gar nicht etwas aus dem Restaurant mit nach Hause. Das ergab eine Umfrage der Initiative „Zu gut für die Tonne“. Damit das Einpacken beim Konsumenten zur Selbstverständlichkeit wird, gibt es nachhaltige Beste-Reste-Boxen der Aktion „Restlos genießen“, so wird der Gast darauf aufmerksam gemacht, dass er sein restliches Essen mitnehmen darf. Mittlerweile verteilen deutschlandweit 200 Restaurants die nachhaltigen Boxen an ihre Kunden. Doch nicht nur in Restaurants, sondern auch im Catering oder in Großküchen sollen die Boxen eingesetzt werden.

Falsche Kalkulationen und fehlerhafte Planung

Auf dem Foto ist ein I-pad zu sehen, welches von einer Frau bedient wird. Auf dem Foto erkennt man jedoch nur die Hände der Frau und ihren Mantel unten links in der Ecke. Auf dem I-pad ist eine Karte ausgebildet, die verschiedenen Restaurants anzeigt. Im Hintergrund erkennt man eine Gasse.Ob in der Betriebsverpflegung, beim Buffet im Hotel oder die belegten Brötchen beim Bäcker – durch falsche Kalkulationen bleiben Lebensmittel übrig. Entweder rechnet man mit einem großen Ansturm, der dann ausbleibt, oder die täglichen Stoßzeiten wurden durch externe Einflüsse wie beispielsweise einen starken Sturm beeinflusst. Die Folgen davon sind wieder Lebensmittel, die in den Müll wandern. Um gegen diese Verschwendung vorzugehen, dienen Apps wie Mealsaver, Too good to go oder ResQ. Das Ziel dieser Apps ist es, am Ende des Tages übrig gebliebenen Lebensmittel weiterzuverkaufen oder zu spenden. Dabei müssen sowohl der Abnehmer der Lebensmittel als auch der Gastronom die App besitzen und im System angemeldet sein. Über eine Karte und die Standortdaten wird dem Abnehmer angezeigt, welches Restaurant in der Nähe Lebensmittel abzugeben hat, die er sich nach Ladenschluss abholen kann. So werden die Ressourcen weitestgehend ausgenutzt und weniger Lebensmittel landen in der Tonne.

 

 

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