Warum Getränke als Umsatzbringer im Fokus sein sollten

Warum Getränke als Umsatzbringer im Fokus sein sollten

Wer Snacks anbietet, sollte eines nicht außer Acht lassen: Getränke, denn diese bieten enormes Umsatzpotential. Wer unterwegs ist, hat auch Durst. Der eine Kunde kommt, weil er Appetit auf ein Kaffeegetränk hat, der andere möchte sich einen Snack kaufen und nimmt als Impulskauf noch ein Getränk hinzu. Also ist eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Getränke sinnvoll, um die sich bietenden Umsatzpotentiale abzuschöpfen.

Studien unterstreichen Bedeutung von Getränken im Unterwegsverzehr

Aral gibt an, mit rund 85.000 Kaffees pro Tag der größte „Coffee-To-Go-Anbieter“ in Deutschland zu sein und erwirtschaftet im Aral Shop 11,7 % seines Umsatzes mit Getränken (wir berichteten). Tchibo veröffentlicht im aktuellen Kaffeereport, dass Kaffee das mit Abstand beliebteste Getränk der Deutschen sei. Nicht verwunderlich, dass auch der Deutsche Kaffeeverband in seiner aktuellen Meldung diesen Schluß zieht. Laut einer aktuellen, repräsentativen Umfrage in der DACH-Region, mögen 71,8 % der Männer und 69,1 % der Frauen das braune Gold. Anbieter im Außer-Haus-Markt können bei einer guten Konzeptgestaltung mit Kaffee viel Geld verdienen und sollten diese Möglichkeit nicht verstreichen lassen.

Viel Recherche nach Getränken

Auch bei snackconnection stehen Getränke hoch im Kurs. Seit dem Start der neuen Kategorien im Anbieter-Marktplatz informieren sich ca. 5 % der Besucher des Marktplatzes zu diesem Thema. Getränke ist und bleibt ein Thema, über welches es auf dem neuesten Stand zu bleiben gilt: Kaffeegetränke wie Kaffeenade oder Mr Brown, oder auch Szene Getränke wie vegalino können das eigene Profil ergänzen und, sofern sie zur Kundenstruktur passen, Impulskäufe hervorrufen. Kaffee wird zum Genuß-Getränk, wie es auch kürzlich beim Kaffeekongress deutlich wurde. Aus diesem Grund hatten wir auch erst kürzlich das Thema Kaffee in unsere Themenwelt aufgenommen.

Ob für Coffee Shops, Bäcker, Tankstellen oder auch zum Beispiel Catering – für jeden Anbieter gibt es passende Möglichkeiten, das Getränkesortiment aus frisch zubereiteten und fertigen Getränken zu gestalten.

Mit dem Convenience Trend geht auch das Coffee Bike, deren Geschäftsführer und Co-Gründer Jan Sander uns in einem Interview zur Verfügung stand.

So können sie Ihr Getränke-Potential ausnutzen

1. Wählen Sie die zu Ihrem Angebot und Ihren Kunden passenden Getränke aus. Vergessen Sie dabei Kaffee als Genußmittel nicht. Auch Kaltgetränke wie tolle In Getränke, Slushed Ice oder Smoothies können ein Angebot oftmals gut ergänzen.

2. Prüfen sie, ob Sie in Ihr Angebot, praktische, „schnelle“ Getränke mit aufnehmen sollten, oder ob ein hochwertiges Getränk besser zu Ihren Kunden passt. Was ist der Kunde bereit dafür auszugeben?

3. Wenn Sie ein hochwertiges Kaffeeangebot anbieten möchten, ist es ratsam, das Angebot und die Herstellung des Kaffees mit Hilfe von Experten wie zum Beispiel Green & Bean zu konzipieren. Lernen Sie das Handwerk und lassen Sie auch Ihre Mitarbeiter an diesen Handwerkskenntnissen teilhaben. Angebote dafür gibt es diverse. Ein Aktionsangebot für eine Barista Schulung werden wir in Kürze hier veröffentlichen.

4. Getränkekäufe sind auch Impulskäufe. Platzieren Sie daher die Produkte und evtl. Automaten in Sichtnähe der wartenden oder vorbeigehenden Kunden. Impulstheken mit gekühlten Getränken erhöhen auch oftmals den Abverkauf.

5. Konzipieren Sie Angebot, die Getränke enthalten, also zum Beispiel Menues.

6. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter und lassen Sie diese wissen, warum Getränke in Ihrem Portfolio so wichtig sind. Wenn es passt, können Ihre Mitarbeiter gerne auch proaktiv fragen, ob die Kunden noch ein Getränk wünschen.

Wir wünschen viel Erfolg und gute Umsätze!

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