Vegetarisch und vegan: Unbedingt beim eigenen Angebot berücksichtigen

Vegetarisch und vegan: Unbedingt beim eigenen Angebot berücksichtigen

Laut Vegetarierbund leben in Deutschland aktuell in etwa 7,8 Millionen Vegetarier und rund 900.000 Veganer. Hinzu kommen viele andere, die als Flexitarier entweder wenig oder bewußt Fleisch essen und weitere, die gerne einmal vegetarische oder vegane Alternative Angebote probieren möchten. Damit bietet sich für Snack-Anbieter ein enormer Markt mit großem Potential und gute Möglichkeiten, das eigene Sortiment aufzuwerten.

Vegetarisch ist sexy

Wer keine vegetarischen Angebote in sein Produktportfolio aufnimmt, riskiert, Chancen auf Umsatz zu verspielen. Kunden erwarten heute, dass vegetarische Snacks verfügbar sind. Wurde vegetarisch früher in gewisser Weise als „Nischendasein“ betrachtet, so sind Veggie-Snacks heute Mainstream und werden immer wieder nachgefragt – und dies nicht „nur“ von Vegetariern. Fleischlos ist in, schmeckt und ist gesund.

Ein Snack mit Fleisch lässt sich nicht als vegetarischer Snack anbieten und verfehlt damit einen großen Teil potentieller Kunden. Ein vegetarischer Snack dagegen lässt sich mit wenigen Handgriffen – durch den Zusatz von Fleisch – auch an Fleischliebhaber verkaufen.

Zudem ist auch der Einfluss von Vegetariern auf Freunde, Bekannte und Kollegen nicht zu unterschätzen. Soll gemeinsam etwas gegessen werden, geht eine Gruppe sicherlich oft gemeinsam dorthin, wo jeder etwas findet, was ihm gefällt und gut tut. Dies schliesst auch ein vegetarisches Angebot mit ein. Im Umkehrschluss kann dies bedeuten, dass – sofern kein vegetarisches Produkt angeboten wird – eine Gruppe potentieller Kunden, inklusive Fleischliebhabern, eventuell an anderer Stelle snackt.

Auch ein veganes Angebot abwägen

Während vegetarische Produkte in der Regel überall sinnvoll sind, empfiehlt es sich zumindest für jeden Snack-Anbieter, sich mit einem veganen Angebot auseinanderzusetzen. Welche Produkte könnten nachgefragt werden? Wie sieht mein Kunden-Portfolio aus? Diese und andere Fragen sind zu beantworten, um zu entscheiden, ob – und wenn ja – welches Angebot zum eigenen Portfolio passt. Tipps zur Angebotsgestaltung und Informationen zu Produkten, die Chancen auf Umsatz bieten, finden sich auch in unserem aktuellen Interview mit Rochus Winkler von Concept m.

Hersteller spiegeln den Trend bereits gekonnt wieder

Viele Hersteller nehmen den Trend zum bewussten Essen auch im Rahmen von Snacks gekonnt auf. Bei einem Snack geht es nicht mehr einfach um ein schnelles Essen, auch von einem Snack wird heute vom Kunden zumindest erwartet, dass er schmackhaft ist und frisch anmutet. So kommen auch hier bei einem Snack-Angebot immer mehr Facetten ins Spiel, die sich als vegetarische oder vegane Komponenten gestalten lassen. Von vegetarischen und veganen Snacks über vegetarische Fleischersatz-Produkte bis hin zu veganen Getränken bietet dieses Themenfeld bei der Angebotsgestaltung ein breites Spektrum.

Viele Hersteller bieten hier vorgefertigte Lösungen wie zum Beispiel Bürger mit vegetarischen Maultaschen, ardo mit vegetarischen Les Tapas oder Le.Picant mit einer veganen Mayonaise.

Rund um das Thema stellen wir hier einige vegetarische Snack-Rezepte zur Verfügung.

Leerdammer Kick-Start          ardo Gemüsefritten               Bürger Maultaschen

Kickstart_Bel Leerdammer Gemüsefritten-Duo_ARDO vegane Maultaschen_Bürger

 

 

 

 

 

Laugensnacks zaubern  

Burgerbrötchen zum Belegen  

Aufstriche für Panini & Co.  

Veggie und vegane Relishes  

Veggie und vegane Patties  

Vegetarische & vegane Pizzen mit den richtigen Teiglingen  

Frische Pommes selber machen   

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