2026 geht es laut Unilever Food Solutions darum, mit schlankeren Speisekarten, ehrlichen Geschichten, lokaleren Zutaten und smarter Ressourcennutzung mehr Mehrwert zu schaffen. Gäste suchen Genuss, aber ebenso Wohlfühlmomente, Authentizität, ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis und Erlebnisse, die persönlich wirken. Gerade für To-Go-Konzepte ist das relevant, weil Schnelligkeit, Klarheit und Wiedererkennbarkeit stärker zählen als kurzlebige Hypes.
Culinary Roots: Herkunft wird zum Verkaufsargument
Der Menü-Trend

Bei Culinary Roots wird Tradition nicht nur bewahrt, sondern neu und zeitgemäß interpretiert. Der Trend lebt von Rezepten mit Geschichte, regionaler Identität, alten Techniken und einer klar erkennbaren Herkunft. Im Fokus stehen Küchen wie die Anden-Küche, die Emirate, Algerien oder Sichuan.
Welche Konsumentenbedürfnisse der Trend befriedigt:

Dieser Trend erfüllt gleich mehrere Konsumentenbedürfnisse: Gäste suchen laut Report nach echtem, unverfälschtem Geschmack, nach Vertrautheit in unsicheren Zeiten und nach Speisen mit kultureller Tiefe. Gleichzeitig wächst das Interesse an extrem lokalen, widerstandsfähigen und nachhaltigen Zutaten. Gerade jüngere Zielgruppen fühlen sich von Gerichten und Zutaten mit Geschichte angezogen.
Passende Zutaten und Rezeptideen

Typische Zutatenbeispiele aus dem Report sind Yuzu, Kurkuma, schwarzer Sesam, Tamarinde und Tempeh. Unilever liefert für diesen Report viele kreative Rezepte wie das Nanban Fried Chicken mit japanischer, säurebetonter, cremiger Sauce sowie Fried Chicken mit dreierlei Gewürz-Toppings, das durch Crunch und starke Würzung überzeugt. Beide verbinden verschiedene traditionelle Aromen und eignen sich besonders gut für Grab-and-Go-Konzepte.
Street Food Couture: Schnelligkeit trifft Inszenierung
Der Menü-Trend
Street Food Couture hebt Street Food 2026 auf eine neue Ebene. Laut Report wollen Gäste nicht mehr nur auffällige Zutaten, sondern auch das Handwerk, das Können des Kochs, regionalen Stolz und die Geschichte hinter dem Gericht erleben. Das Gericht wird zum kulinarischen Erlebnis mit Charakter.
Welche Konsumentenbedürfnisse befriedigt werden:

Unter Zeit- und Kostendruck suchen vor allem jüngere Zielgruppen nach „bezahlbarem Luxus“ – also nach gutem, ehrlichem Essen, das schnell verfügbar ist und trotzdem hochwertig, modern und nachhaltig wirkt. Laut Unilever passt Street Food Couture deshalb besonders gut in schnelle Konzepte wie QSR – mit zügigem Service, kleineren Portionen, frisch zubereiteten Gerichten, leichteren Saucen und möglichst regionalen Zutaten.
Passende Zutaten und Rezeptideen

Typische Zutaten sind Ube, Chili Crisp, geräuchertes Meersalz, Hot Honey sowie orangefarbene Tomaten. Lateinamerikanische, panasiatische und nahöstliche Küche prägen diesen Trend. Der Report liefert viele spannende Rezepte dazu, wie den Seoul Street Burger – ein Burger mit koreanisch inspiriertem Fried Chicken, würziger Glasur, Samjang-Mayo und eingelegtem Daikon – sowie den Asia Pulled Pork Burger mit Kimchi-Mayonnaise und asiatischem Coleslaw.
Borderless Cuisine: Weltküche mit Identität
Der Menü-Trend

Borderless Cuisine bedeutet 2026, internationale Aromen mit lokalen Zutaten und Techniken zu verbinden – aber auf eine authentische und durchdachte Weise. Statt beliebiger Fusion entstehen Gerichte mit klarer Herkunft, die Tradition und moderne Einflüsse kombinieren. Vor allem jüngere Gäste suchen solche neuen, aber dennoch vertrauten Geschmackserlebnisse, die kulturelle Vielfalt erlebbar machen.
Welche Konsumentenbedürfnisse befriedigt werden:

Der Trend befriedigt vor allem das Bedürfnis nach kultureller Verbundenheit. In einer Welt von Migration, Unsicherheit und globalen Verschiebungen schafft Essen Verbindung. Jüngere Gäste suchen laut Report nach erfinderischen, aber geerdeten Gerichten und nach kulinarischen Erlebnissen, die mehr sind als bloße Effekte.
Passende Zutaten und Rezeptideen

Typische Zutaten für diesen Trend sind Kimchi, Harissa, Miso, Tahini und Granatapfel. Auch Einflüsse aus Küchen wie der Anden-Region, Algerien, den Emiraten, dem Baskenland und Sichuan spielen eine wichtige Rolle. Der Report zeigt dazu viele konkrete Rezeptideen. Zwei besonders geeignete Snack- und To-Go-Beispiele sind das Banh Mi Melt und die Lahmacun Style Quesadilla: Das Banh Mi Melt verbindet vietnamesische Aromen mit einem Sandwich, während die Lahmacun Style Quesadilla orientalisch gewürztes Hackfleisch in ein knuspriges Quesadilla-Format bringt.
Diner Designed: Individualisierung ohne Komplexität
Der Menü-Trend

Diner Designed steht 2026 für einfache und flexible Personalisierung ohne komplizierte Baukastensysteme. Gäste möchten ihr Essen individuell anpassen – etwa durch Toppings oder Saucen – und dabei trotzdem schnellen Service und gleichbleibende Qualität erleben. Gerade für QSR-Konzepte bietet das große Chancen, denn schon kleine Wahlmöglichkeiten schaffen Mehrwert, steigern die Zufriedenheit und stärken die Kundenbindung. Im Fokus steht dabei ein entspanntes, alltagstaugliches Erlebnis, bei dem Gäste ihr Essen selbst mitgestalten können.
Welche Konsumentenbedürfnisse befriedigt werden:

Damit bedient der Trend ein zentrales Bedürfnis moderner Gäste: Wahlfreiheit und Kontrolle. Laut Report empfinden Konsumenten es als entlastend und sogar ermächtigend, wenn sie Toppings tauschen, Saucen anpassen oder Speisen wählen können, die besser zu ihren Ernährungsgewohnheiten passen. Für Betreiber schafft das Loyalität, Gesprächsstoff und ein Premium-Gefühl ohne hohe Zusatzkosten. Anpassbare Bowls, offene Küchen und Front-of-House-Inszenierung sind passende Formate.
Passende Zutaten und Rezeptideen

Leuchtende Farben wie Ube und Rote Bete sowie intensive Aromen wie Dillgurken und geräuchertes Meersalz sind Zutaten, die ohne viel Aufwand wirkungsvolle Anpassungen möglich machen. Als Menülogik empfiehlt der Report modulare Gerichte, wie Burger, Bowls oder Sandwiches mit wechselnden saisonalen oder global inspirierten Toppings, wie die Koji Umami Bowl mit Süßkartoffel und Greens oder die Pulled Chicken Bowl mit Detox-Greens.
Was To-Go-Konzepte jetzt erfolgreich macht

Die vier Trends lassen sich auf einen einfachen Nenner bringen: Gerichte müssen schnell erfassbar, geschmacklich markant, kulturell aufgeladen und leicht personalisierbar sein. Unilever zeigt, dass sich besonders Gerichte wie Burger, Fried Chicken, Bowls und Sandwiches für diese Trends eignen. Erfolgreich sind vor allem Konzepte, die Herkunft erzählen, internationale Impulse einsetzen, Individualisierung ermöglichen und dabei im Alltag der Gäste schnell, bezahlbar und hochwertig bleiben. Der Report liefert viele praktische Anwendungsbeispiele und Rezepte. Den vollständigen Report erhalten Sie bald hier.
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