Die Internorga zeigt aktuelle Entwicklungen im Snackbereich – von aufgewerteten Backwaren über neue Mini-Formate bis hin zu automatisierten Verkaufslösungen. sowie innovative, gesundheitsorientierte Snackkonzepte aus der Newcomer Area.
Weiterentwicklung klassischer Backwaren
Im Backwarensegment ist eine klare Entwicklung hin zu stärker inszenierten Produkten erkennbar. Ein Beispiel sind XXL-Cookies, wie sie unter anderem bei Baker & Baker oder DeWi Back gezeigt wurden. Diese greifen ein Konzept auf, das aus spezialisierten Monokonzepten wie Cookie Couture stammt: Großformatige, weiche amerikanische Cookies werden mit unterschiedlichen Toppings angeboten und vermitteln dadurch eine höhere Wertigkeit.
Parallel dazu entwickeln sich Croissants zunehmend zu einem Träger für vielfältige Veredelungen. Gefüllte, getoppte sowie als New York Roll oder hybrid interpretierte Varianten sind bei vielen Herstellern präsent. Der Trend wurde bereits durch spezialisierte Konzepte wie Madame Croissant in urbanen Lagen etabliert und wird nun stärker in standardisierte Sortimente überführt.
Mini-Formate für vielseitige Anwendungen
Mini-Formate entwickeln sich weiter zu flexiblen Bausteinen im Snackangebot – sowohl als eigenständiger Snack als auch als Ergänzung bestehender Gerichte. Klassische Produkte wie Falafel werden vermehrt als kleine Mini-Einheiten angeboten, so wie beispielsweise von Hilcona in Form einer 5g Variante zusätzlich zur klassischen 15g Version. Neue Impulse gibt es vor allem auch aus der italienischen Küche. Innovative Produkte übertragen klassische, eher tellergebundene Gerichte in ein snacktaugliches Format wie knusprig frittierte Bällchen mit cremigem Kern aus Pasta und Sauce von Alpenhain oder frittierte Tortelloni von Rama. Der Ansatz ist dabei klar: Bekannte Geschmacksprofile werden in handliche, knusprige Formen übersetzt, die sich einfach portionieren und vielseitig einsetzen lassen – etwa als Fingerfood oder als Topping für Bowls und Salate.
Automatisierung von Zubereitung und Verkauf
Im technischen Bereich wird die Automatisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiter vorangetrieben. Neue Automatenlösungen zeigen, wie sich Zubereitung, Ausgabe und Bezahlvorgang zunehmend integrieren lassen. Der neue Ditsch-Bot kann Produkte wie Brezeln oder Pizza innerhalb weniger Minuten frisch aufbacken, automatisch verpacken und ausgeben – insbesondere für hochfrequentierte Standorte relevant. Zudem kommen immer mehr Automaten für tiefgekühlte Gerichte auf den Markt, die bargeldlos bezahlt werden können. Die Zubereitung erfolgt je nach System entweder vollständig automatisiert im Gerät oder durch den Kunden über integrierte Mikrowellen. Dadurch entstehen flexible Versorgungsangebote, die unabhängig von klassischen Personalstrukturen funktionieren, etwa als Ersatz oder Ergänzung zur Kantine oder im Schichtdienst.
Newcomer – gesunde Snacks
In der Newcomer Area zeigte sich erneut, dass viele junge Konzepte bereits aus den Vorjahren bekannt sind, gleichzeitig aber punktuell neue Produktideen hinzukommen. Dazu zählen beispielsweise Brokkoli-Snacks als Alternative zu klassischen Chips. Durch Gefriertrocknung entsteht ein besonders leichtes, sehr knuspriges Produkt, das je nach Würzung unterschiedliche Geschmacksrichtungen abdeckt und zugleich ein ernährungsbewussteres Snacken ermöglicht. Ebenfalls in die gesunde Richtung gehen die Apple Fries, die sowohl als süße wie auch in Kombination mit herzhaften Varianten angeboten werden. Sie übertragen das bekannte Pommes-Format auf eine fruchtbasierte Alternative.




















