Nachhaltigkeits-Studie – Umweltbewußtsein verändert Konsumverhalten

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Viele Konsumenten lassen ihre Entscheidungen von ihrem Umweltbewusstsein leiten und greifen zu nachhaltigen Produkten. Mehr als die Hälfte der deutschen Befragten einer Statista-Umfrage zum Thema „Nachhaltiger Konsum 2021“ sind der Meinung, dass ihr nachhaltiges Kaufverhalten zur Lösung von Umweltproblemen beitragen könne. Dadurch wird Nachhaltigkeit auch bei Food To Go ein immer wichtigeres Thema.

Verpackungen, Tierwohl und Fair Trade im Fokus

Fairtrade Kaffee,reis, Tee, Linsen, Bananen | snackconnection
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Die Studie Nachhaltiger Konsum 2021 zeigt, dass der Klimawandel inzwischen ins Bewusstsein von fast allen Konsumenten gerückt ist. Nur 10 % der Befragten glauben nicht an den Klimawandel Jeder zweite Verbraucher gab an, dass er sein Konsumverhalten aus Gründen der Nachhaltigkeit angepasst hat. Dazu gehört die Bereitschaft neue Produkte auszuprobieren, ebenso wie die Bereitschaft mehr Geld für nachhaltige Produkte auszugeben. Diejenigen, die nachhaltig Konsumieren schätzen dabei besonders die Aspekte Verpackungen (56 %), Tierwohl (55 %) und Fair Trade (49 %).

Nachhaltigkeit als wichtiges Kriterium beim Lebensmittelkauf

Zucchini Pancakes | snackconnection
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Über 50 % der Befragten sind der Meinung, dass ihr Verhalten zur Lösung von Umweltproblemen beitragen könne. Dass Unternehmen mehr in die Verantwortung genommen werden müssten, gaben besonders ältere Verbraucher an. Jeder Fünfte sieht die Nachhaltigkeitsansprüche von Marken allerdings skeptisch. Sie glauben Produkte würden als nachhaltig ausgewiesen, um diese teurer zu verkaufen. . Ein Drittel nennt Nachhaltigkeit als wichtiges Kriterium beim Kauf von Lebensmitteln. Dabei stehen der Umweltschutz (65 %) und die Unterstützung regionaler Produzenten und Lieferanten (51 %) als Hauptgründe im Fokus. Über 25 % der Befragten haben bereits auf den Kauf von bestimmten Lebensmitteln verzichtet, die nicht den Nachhaltigkeitsstandards entsprachen.

Nachhaltigkeit in der Gastronomie

vegane Muffins | snackconnection
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Wer seinen Kunden nachhaltige Snacks anbieten möchte, greift zu regionalen oder Fair Trade gehandelten Zutaten und pflanzlichen-Alternativen und kommuniziert dies auch aktiv, z.B. durch die Nennung lokaler Lieferanten oder durch die Nutzung von Fair Trade Siegeln. Durch die Fleischproduktion und die langen Transportwege von Obst und Gemüse entstehen Co2 Ausstöße, die durch regionale Produkte reduziert werden können. Da Konsumenten auch gerne mal etwas Neues ausprobieren, um ihren Konsum nachhaltiger zu gestalten, lohnt es sich eine wechselnde Auswahl von nachhaltigen Alternativen anzubieten. Da die Preisbereitschaft für nachhaltige Produkte höher ist, kann mit nachhaltigen To Go Food auch der Umsatz gesteigert werden. Achten Sie dabei auch auf eine To Go Verpackungen aus nachhaltigen Materialien, wie Papier, Bagasse, oder rPET. Das Aufstellen verschiedener Müllbehälter am Imbisstand oder in der Bäckerei, um den Abfall sortengerecht zu trennen, zeigt außerdem ein nachhaltiges Engagement.

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