Ein Portraitbild von Herrn Kuper

Hermann Kuper Geschäftsführer Servicekontor im Interview

1. 2015 war ein spannendes Jahr. Was waren Ihre persönlichen Highlights auf dem To-go-Markt?

Sie haben Recht, 2015 war ein spannendes Jahr. Die nächsten Jahre werden aber auch weiterhin spannend bleiben, da in diesem Sektor sehr viel Bewegung ist. Aber ein persönliches Highlight habe ich nicht.

2. Instandhaltungsmanagement ist ein wichtiges Thema, nicht nur im Snackmarkt. Warum?

Viele Inhaber und Geschäftsführer unterschätzen dieses Thema, denn über 60 % der Anschaffungskosten werden im Laufe des Gerätelebens an Wartungen und Reparaturen ausgegeben. Durch ein aktives Instandhaltungsmanagement lässt sich hier ein enormes Einsparpotential heben.

3. Was bringt die Bindung an einen unabhängigen Serviceanbieter wie Sie? Warum entscheiden sich Kunden für Ihr Angebot?

Unsere Kunden entscheiden sich für unser Angebot um sich wieder mehr auf Ihre Kernprozesse zu konzentrieren, wie zum Beispiel die Entwicklung von neuen Snacks oder der Wareneinsatz in der Produktion. Wir übernehmen dann die sekundären Prozesse des Kunden und kümmern uns um die Technik. Ein weiterer, wichtiger Punkt ist für unsere Kunden die Reduzierung der Verwaltungs- und Personalkosten. Außerdem legen unsere Kunden sehr viel Wert auf unsere Kennzahlen, die wir für sie ermitteln. Wir können für unsere Kunden die genauen Reparatur-und Wartungskosten der einzelnen Filialen, bis hin zum einzelnen Gerät auswerten. Durch unsere Datenbank lassen sich zum Beispiel auch Bedienungsfehler feststellen.

4. Was unterscheidet den Serviceanspruch eines Filialsystems mit 50 Filialen von einem mit 5 Filialen?  Wer braucht was?

Da gibt es keinen Unterscheid, egal ob 50 Filialen oder 5 Filialen, in beiden Fällen ist es wichtig das eine hohe Verfügrbarkeit der Geräte gewährleistet ist.

5. Auf welche Gerätetechnik sollte kein Systemer mit Snackangebot Ihrer Ansicht nach verzichten?

Das hängt von dem entsprechenden System ab. So pauschal lässt sich das schwer sagen.

6. Was werden Ihrer Meinung nach in 2016 die Herausforderungen auf dem To-go-Markt sein?

Eine große Herausforderung wird sicherlich, sich den geänderten Kundenwünschen und den geänderten Kundenansprüchen anzupassen. Zum einen möchte der Endverbraucher Produkte aus der Region, die nachhaltig produziert sein soll. Zum anderen soll die Zubereitung schnell gehen und die Verfügbarkeit muss immer da sein.

7. Sie sind viel unterwegs, was ist Ihr Lieblings-Snacks für zwischendurch?

Da ich, in meiner wenigen Freizeit, sehr viel Sport treibe versuche ich mich natürlich auch unterwegs gesund zu ernähren, daher esse ich während der Fahrt viel Obst. Einmal täglich fahre ich zu einem örtlichen Bäcker um dort ein warmes Panini oder ähnliches zu kaufen.

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