food, culinary, technology and people concept - close up of hands with panini sandwich on smartphone screen and nutritional value chart at restaurant / snackconnection

Transparenz – 5 Tipps für die Gastronomie

Gastro Trends

Transparenz wird bei Lebensmitteln und Speisen immer wichtiger. Die Mehrheit der Verbraucher möchte wissen, woher die Lebensmittel stammen, die sie konsumieren. Das wachsende Interesse der Verbraucher an Transparenz verlangt von Restaurants und Unternehmen, dass sie durch positive und genaue Beschreibungen der Zutaten, der Lieferanten und der Herkunft die Geschichte einer Speise oder eines Gerichtes erzählen. Wir geben Tipps für mehr Transparenz.

Transparenz wird wichtiger

Frau und Kind im Supermarkt am Gemüseregal, Kind hält Karottnbündel / snackconnection

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Verbraucherinnen und Verbraucher möchten wissen, was in einem Lebensmittel steckt, woher es kommt und unter welchen Bedingungen es produziert wurde. Laut dem BMLE Ernährungsreport 2020 sind Verbraucher bei Verpackungsangaben besonders an der Herkunft (85 %) und den Zutaten (83 %) interessiert, sowie an Hinweise auf Stoffe, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können (75%). Des Weiteren ist das Interesse an Angaben zu den Haltungsbedingungen von Tieren (84 %) und fairen Produktionsbedingungen (83 %) sehr hoch, außerdem, ob ein Produkt frei von Gentechnik ist (78 %) und umweltverträglich hergestellt wurde (76 %). Die Coronakrise hat den Trend zur Transparenz noch weiter verstärkt.

Transparenz ein dominierender Trend

small business, people and service concept - happy woman or barmaid at counter with cashbox in cafe or coffee shop / snackconnection

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Viele Food und Trend Experten sehen Transparenz in 2021 als einen der wichtigsten Trends im Lebensmittelbereich und damit auch in der Gastronomie. So kommt das Marktforschungsinstitut Innova zu dem Schluss, dass Transparenz der klare Trend Gewinner in 2021 ist. Sechs von zehn Verbrauchern weltweit sind daran interessiert, mehr darüber zu erfahren, woher ihre Lebensmittel kommen. Auch Food Expertin Hanni Rützler spricht in ihrem Foodreport 2021 von der Wichtigkeit von Transparenz gerade im Zusammenhang mit Qualität. Transparenz auch im Snackmarkt zu schaffen wird daher immer wichtiger.

Tipps für mehr Transparenz

Customers buy organic vegetables from hydroponics farm and pay using QR code scanning system payment at food market shop. Technology and futuristic business. E wallet and digital cashless concept / snackconnection

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Mit einfachen Mitteln können Sie die Transparenz für Ihr Angebot erhöhen:

  1. Setzen Sie regionale Zutaten und Bio-Produkte ein und kennzeichnen Sie diese entsprechend. Viele Konsumenten vertrauen auf Bio und Fairtrade Siegel.
  2. Verzichten Sie auf Produkte mit (vielen) Zusatzstoffen. Setzen Sie stattdessen vermehrt auf möglichst naturbelassene oder cleanlabel Produkte.
  3. Achten Sie darauf, dass alle Inhaltsstoffe und Allergene ausgezeichnet sind.
  4. Geben Sie Ihren Kunden Einblicke in ihre Produkte und Speisen. Ergänzen Sie ihre Online-Speisekarte und Webseite mit Informationen zu den Zutaten, Inhaltsstoffen, Nährstoffen, Allergenen und Kalorien. Diese können dann im Laden oder Restaurant per QR Code einfach von den Kunden abgerufen werden.
  5. Erstellen Sie auf Ihrer Webseite eine Seite mit Informationen über die Herkunft ihrer Produkte. Erläutern Sie mit welchen Lieferanten Sie zusammenarbeiten, welche Produktionsbedingungen dort herrschen und wie mit Tieren und der Umwelt umgegangen wird.

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