Wer eine Zertifizierung hat und das Bio-Siegel auf seine Produkte drucken darf, kann sich auch „Bio“ nennen. Der Begriff Bio bezeichnet Lebensmittel aus ökologisch kontrolliertem Anbau, die nicht genverändert oder mit chemischen Pflanzenschutzmitteln behandelt werden. Aber auch die Lebensmittelweiterverarbeitung ist geregelt und hat sich bestimmten Vorschriften gemäß EG-Öko-Verordnung anzupassen. Doch nicht nur pflanzliche, sondern auch tierische Produkte sind in Bio-Qualität erhältlich. Für die Gastronomie hat die Verwendung von Bio-Produkten viele Vorteile im Hinblick auf die Nachhaltigkeit.
Vorteile von Bio-Produkten

Jeder zweite Gast legt heutzutage Wert auf Nachhaltigkeit, wenn er außer Haus essen geht, das ergab eine Studie des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung. Zu nachhaltigem Handeln zählt auch der Bio-Anbau, da dieser umwelt- und ressourcenschonen abläuft. Doch warum sollten Gastronomen Bio-Produkte einsetzen? Einerseits sind Bio-Produkte oftmals aus der Region, was die CO2-Bilanz dieser Produkte im Vergleich zu importierten Lebensmitteln reduziert. Der Transport ist also umweltfreundlicher und spart Ressourcen wie Erdöl oder Energie. Andererseits wird dadurch sowohl dem Gastronomen, als auch den Gästen eine Sicherheit gewährleistet, dass weniger schädliche Stoffe in den Produkten enthalten sind. Durch diese transparente Kommunikation gegenüber den Konsumenten wird die Kundenbindung gestärkt. Der Verbraucher bildet sich ein positives Image vom Betrieb und wird deshalb mit höherer Wahrscheinlichkeit das Hotel, das Restaurant oder die Bäckerei wieder besuchen.
Umwelt- und ressourcenschonend

Bedeutung für die Gastronomie

Integration von Bio-Produkten

Konventionelle gegen Bio Produkte eintauschen

Doch auch Convenience-Produkte sind mittlerweile schon in Bio-Qualität erhältlich und können von den Gastronomen eingetauscht werden. Das Angebot der Bio-Convenience-Produkte wächst stetig. Ob trocken, frisch, gekühlt oder gefroren – auch Bio-Produkte gibt es in unterschiedlichen Conveniencestufen. So sind bereits fertige Bio-Pastas von Giacobbe für die Gastronomie erhältlich, aber auch trockene Produkte wie Getreide, Reis, Frühstücksflocken oder Hülsenfrüchte werden von beispielsweise Davert hergestellt. Dabei achten Bio-Hersteller ebenfalls darauf Trends aufzufreifen, wie zum Beispiel vegan, glutenfrei oder die Verwendung von Quinoa und Hülsenfrüchten. Gastronomen, die Bio-Produkte verwenden, besitzen demnach also auch die Möglichkeit diese in ihren Speiseplan zu integrieren.
Bio- Das neue Geschäftskonzept

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