Gochujang – feurig scharfe Würzpaste aus Korea
Gochujang, die scharfe Würzpaste aus Korea, erobert immer mehr die Küchen weltweit. Die vielseitige Paste wird aus fermentierten Zutaten hergestellt und verleiht Speisen nicht nur Schärfe, sondern auch eine besondere Note.
Aufwändiger Herstellungsprozess
Die Herstellung von Gochujang ist aufwändig und erfordert Geduld. Traditionell wird die Paste aus rotem Chilipulver (Gochugaru), fermentiertem Sojabohnenpulver (Mejugaru), Klebreismehl, Gerstenmalzpulver, Meersalz und Reissirup hergestellt und monatelang fermentiert. Dadurch entstehen vielfältige Aromen und die Stärke im Reis wird in Zucker umgewandelt. Die fertige Paste ist im Cash & Carry Märkten, wie z.B. der Metro erhältlich, wobei die Schärfe je nach Marke variiert.
Vielfältig einsetzbar
Die scharfe Paste verleiht nicht nur Suppen, Saucen, Salatdressings und Dips das gewisse Etwas, sondern eignet sich auch hervorragend zum Marinieren von Fleisch, Fisch, Tofu und Gemüse. Die würzige Note von Gochujang lässt sich auch bei Fladenbrot mit Butter genießen, die mit Sojasoße, Ahornsirup und Gochujang aromatisiert wird. Ein weiteres koreanisches Gericht, bei dem Gochujang nicht fehlen darf, ist Bibimbap – eine Bowl mit viel Gemüse, Pilzen und leckeren Toppings wie Seetang und Spiegelei auf einer Basis aus Reis.
Fusionsküche
Fusionierte Gericht sind nach wie vor im Trend. Auch mit der Gochujang-Würzpaste können tolle Gerichte kreiert werden wie die Gochujang-Pasta. Hierbei werden Nudeln nach Wahl al dente gekocht und währenddessen eine Zwiebel fein gehackt und mit Knoblauch kurz angebraten. Anschließend wird Gochujang hinzugefügt und kurz angeröstet. Danach wird die Mischung mit einem Schuss Sahne oder einem pflanzlichen Ersatz und etwas Nudelwasser verrührt, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die fertige Soße wird mit den Nudeln vermischt und mit frischem Basilikum und geriebenem Parmesan serviert.