Salat in Plastikbecher

To Go so gefragt wie nie – Konsumentenwünsche zur Verpackung

Gastro Verpackung

In der Coronakrise sind gelieferte Speisen sowie Take Away Gerichte so gefragt wie noch nie. Auch mit der schrittweisen Öffnung von Gastronomiebetrieben nach dem Shutdown wird es wohl eine stärkere Nachfrage nach gelieferten oder abgeholten Essen geben als vor der Pandemie. Sei es aus Vorsicht oder erfahrener Bequemlichkeit. Damit nimmt auch der Verpackungsmüll für die To Go Speisen zu. Daher ist es besonders wichtig auf die Konsumentenwünsche nach nachhaltigen und umweltverträglichen Verpackungen einzugehen.

Mittags locken To Go-Verpackungen

Sandwich Verpackung To Go

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Ob das Mittagessen vom Lieferservice oder der schnelle Snack am Imbiss: Laut einer Forsa Studie im Auftrag von RaboDirect kaufen 42 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Monat Essen in Einwegverpackungen, 14 Prozent sogar mehrmals im Monat. Einen wöchentlichen Konsum bestätigen lediglich sechs Prozent der Befragten. Männer wählen laut Studie häufiger die Einwegverpackung als Frauen. Warum, wird schnell klar – schließlich zeigt sich das weibliche Geschlecht als Vorreiter, wenn es ums Vorkochen für den nächsten Arbeitstag geht. Die Mehrheit (70 %) nimmt eigens zubereitete Mahlzeiten mit, anstatt mittags Essen zu bestellen oder zum Italiener um die Ecke zu gehen. Auf die Männer trifft dies gerade einmal mit 56 Prozent zu. Interessant: Sparbewusstsein geht nicht mit Umweltbewusstsein einher. Wie die Studie zeigt, nutzen Befragte, die regelmäßig Geld auf die hohe Kante legen, mit 42 Prozent häufiger umweltschädliche Einwegverpackungen als Nicht-Sparer mit 32 Prozent.

Junge Zielgruppe greift öfter zur Einweglösung

Frau Isst aus nachhaltiger Verpackung

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Die Forsa Studie zeigt auch beim Blick auf die Altersgruppen: Mit steigendem Alter scheint der Bedarf an Einwegverpackungen zu sinken. Die Mehrheit (86 %) der über 60-Jährigen gibt an, nie oder nur selten Lebensmittel in Einwegverpackungen zu kaufen. Die 20- bis 29-Jährigen hingegen tun dies deutlich häufiger: 71 Prozent von ihnen konsumieren einmal im Monat Einwegprodukte. 15 Prozent sogar einmal pro Woche. Damit haben die 20- bis 29-Jährigen den größten Verpackungsverschleiß. Ähnlich sieht es bei den 14- bis 19-Jährigen aus. 68 Prozent von ihnen greifen einmal im Monat zur Einwegverpackung.

Nachhaltige Verpackungen häufig ausschlaggebend für Kaufentscheidung

Verpackung Salat gesund nachhaltig

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Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. (dvi) kann die Nachhaltigkeit der Verpackung für den Kauf eines Produktes entscheidend sein. Fast 70 % der Bundesbürger geben an, schon mindestens einmal auf den Kauf eines Produktes verzichtet zu haben, weil die Verpackung nicht nachhaltig genug war. Fast jeder Fünfte tut das regelmäßig. Die aktuelle dvi-Umfrage zeigt, dass die Verpackung nicht nur eine zentrale Rolle beim Schutz von Produkten spielt, sondern auch für die Kaufentscheidung der Verbraucherinnen und Verbraucher von großer Wichtigkeit ist. So geben 69,5 % an, dass für ihre Kaufentscheidung die Nachhaltigkeit der Verpackung eine Rolle spielt.

Verpackungen – Recyclingfähigkeit und Vermeidung stark gefragt

Frau trinkt Smoothie

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Den steigenden Anspruch an nachhaltige Verpackungen zeigt eine Verpackungsstudie des IFH Köln und des VDW (Verband der Wellpappen-Industrie) klar auf: 90 % der Befragten schätzen die Recyclingfähigkeit, sowie die Vermeidung von Plastikmüll als zukünftig relevanter für den Konsumenten ein. Gleichzeitig messen 85 % dem Aspekt der problemlosen Entsorgung zukünftig eine größere Bedeutung bei. Die Verschmelzung von Nachhaltigkeit – so zum Beispiel Verpackungen aus Pappe oder Karton – und einfacher Handhabung durch übersichtliches und informatives Verpackungsdesign ist demnach eine wichtige Anforderung an die Zukunft.

Akzeptanz für höheren Preis von Verpackungen

To Go Verpackungen mit Salat, Obst, Smoothy

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Laut einer von dem globalen Chemieunternehmen Kemira beauftragten internationalen Verbraucherumfrage haben mehr als die Hälfte der 4.000 Befragten in Deutschland, den USA, China und Finnland angegeben, sie seien bereit, mehr für regenerative Lebensmittelverpackungen zu bezahlen. Die meisten Befragten hofften zudem, die Verwendung von Kunststoff in ihrem Leben zu reduzieren.

Laut der Umfrage beziehen sich die Hauptprioritäten der Verbraucher in Bezug auf die Merkmale von Lebensmittelverpackungen auf die Hygiene und die Dichtheit des Behälters, aber auch das Verpackungsmaterial selbst wird als wichtig angesehen.

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Insbesondere in Deutschland gelten Recyclingfähigkeit und Erneuerbarkeit bei 55% als wichtig. Viele der Befragten recyceln ihre Verpackungen: Rund 80 % der Deutschen gaben an, Kartons und Pappe immer zu recyceln.

Auch die weltweite Diskussion über Kunststoff spiegelt sich in der Umfrage wider, da die meisten Befragten angaben.  Sie versuchen, die Kunststoffmenge in ihren Leben zu reduzieren. In Deutschland versuchen 83 % die Kunststoffmenge in ihren Leben zu reduzieren und 51% äußern sich negativ über den verstärkten Einsatz von Kunststoffen in Lebensmittelverpackungen.

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