Gesund, regional, schnell, digital

Gesund, regional, schnell, digital

Vegane und vegetarische Angebote werden immer häufiger konsumiert. Verbraucher sind auf der Suche nach Produkten, die unterwegs einfach und schnell zu verzehren sind. Und die fortschreitende Digitalisierung wird für Anbieter, Verwender und Verbraucher immer wichtiger, um sich am Markt zu behaupten oder Wettbewerbsvorteile verschaffen zu können. All diese Themen waren auch auf und rund um die diesjährige Internorga omnipräsent. Bei den diversen Foren und Fachvorträgen der Internorga wurden die wichtigsten Trendthemen immer wieder beispielhaft verdeutlicht. Gerade in der Gemeinschaftsverpflegung scheint der Nachholbedarf aufgrund wachsender Konkurrenz besonders hoch.

Wie is(s)t morgen?

Unter dem Themendach „Wie is(s)t morgen“ auf dem Kongress für Gemeinschaftsgastronomie gab Trendcoach Corinna Mühlhausen Einblicke darüber, wie der Gast von morgen in einer digitalisierten und globalisierten Welt tickt. Plakativ lieferte sie anhand der wichtigen Trends Automatisierung, Selbstdarstellung und Selbstoptimierung den Entscheidern die Welt von heute und morgen auf dem Tablett: Snackautomaten mit Gesichtserkennung, Kräutergarten zum Selbsternten, Wifi-freie Konsumzonen. Anschließend skizzierte sie anhand der fünf wichtigsten Werte Gesundheit, Freiheit, Erfolg, Natur und Gemeinschaft mögliche Szenarien für die Food-Service Welt von morgen.

Erfolgsformel: Frisch, schnell, schön

Die entsprechenden Daten und Fakten zum GV-Markt präsentierte Burkard Schmid, Chefredakteur gv-praxis. Exzellentes Konsumklima, niedrige Arbeitslosigkeit und verfügbares Einkommen der Verbraucher sorgten für die entsprechenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, dass der Außer-Haus-Markt Konsum in 2016 um 3,1% wuchs. Seine Erfolgsformel für die Betriebsgastronomie der Zukunft lautete: „Frisch, schnell, schön und mehr Komfort durch entsprechendes Ambiente“. Am Beispiel von Dave B., einem Berliner Pilotkonzept für Mittagsverpflegung des Caterers Sodexo mit fünf verschiedenen Spezialitäten-Countern und unterschiedlich gestalteten Ambienten zum Verweilen, lieferte er eindrucksvoll Hinweise auf die erforderlichen Anpassungen der Gemeinschaftsverpflegungsbetriebe an die neuen Lebensstile der Verbraucher.
„Nachhaltigkeit und Gesundheit bestimmen die Angebotspolitik der Zukunft“, so Schmid’s abschließende Worte. Die Aufgabe für die Betriebsgastronomie für die Zukunft lautet: Jedem Gast müsse sein individuelles Angebot passend zu seinem Lebensstil geboten werden. Außerdem bräuchten Verbraucher mehr Orientierung bei der Vielfalt der Informationen und Angebote.

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