Ob zum Lunch, als Snack für unterwegs oder als vollwertige Mahlzeit am Abend: Salate sind ein beliebtes Take-away-Food, denn sie sind abwechslungsreich, sättigend und gesund. Salate zum Mitnehmen können gut vorbereitet und verpackt werden, mit den richtigen Zutaten und dem richtigen Verpackungsmaterial. Tipps, Rezeptideen und was es für das Angebot von Salaten to go zu beachten gilt, erfahren Sie hier.
Welche Zutaten eignen sich für Salate zum Mitnehmen?

Unter Salat versteht man per Definition Blatt- und Pflücksalate. Der Begriff an sich wird aber im Allgemeinen verwendet, um eine Komposition von verschiedenen Gemüsesorten und Dressing zu beschreiben. Blattsalate sind in Deutschland sehr beliebt. Der Eisbergsalat ist der beliebteste Blattsalat der Deutschen, gefolgt von Salatherzen und Chicorée. Für einen Salat, der zum Mitnehmen angeboten werden soll, eignen sich Blattsalate allerdings weniger. Sie verlieren schnell ihre knackige Konsistenz und wässern. Daher ist es ratsam, Blattsalat erst kurz vor dem Verzehr hinzuzufügen oder direkt auf Gemüsesorten zurückzugreifen, die lange frisch bleiben, wie zum Beispiel Karotten, Kohlrabi, Paprika oder weitere Rohkostsorten. Für das gewisse Etwas können außerdem Toppings wie Croutons, Nüsse, Samen oder Sprossen sorgen. Als Klassiker zum Mitnehmen haben sich Nudel- oder Kartoffelsalate bewährt, die man mit etwas Kreativität leichter und moderner interpretieren kann. So wäre statt Nudelsalat mit Mayonnaise beispielsweise asiatischer Glasnudelsalat mit Obst wie Ananas oder Mango und etwas Chili eine gute Idee. Auch Quinoa, Hirse oder Couscous sind als kohlenhydratreiche Beilage in Salaten zum Mitnehmen sehr beliebt. Zusammen mit knackigem Gemüse und frischer Minze wird Couscous zum „Tabouleh“ – ein perfektes Salatrezept to go. Taboulé lässt sich mit orientalischen Klassikern wie Falafel oder Hummus leicht aufpeppen.
Klassiker und neue Trends: Auf das Dressing kommt es an

Grundsätzlich ist jedes Dressing für den Salat to go geeignet. Die Kundschaft freut sich, wenn es mehrere Optionen zur Auswahl gibt und je nach Geschmack entschieden werden kann. Klassiker wie American und French Dressing haben sich ebenso etabliert wie eine Vinaigrette aus Öl und Essig. Für Salate mit Fisch oder Geflügel ist ein Honig-Senf-Dressing passend, Nudelsalate kann man mit Pesto oder mediterranen Kräutern aufpeppen. Wer etwas Ausgefalleneres anbieten möchte, sollte Dressings mit Obst ins Sortiment nehmen. Himbeer-Vinaigrette, Mango-Curry-Dressing oder ein scharfes Chili-Limetten-Öl – fruchtige und saure Komponenten können einen einfachen Salat mit wenigen Zutaten direkt viel ansprechender und aufregender wirken lassen. Ebenso machen viele Gemüsesorten püriert als Dressing viel her. Eine Mischung aus Gurke und Tahini kann sehr erfrischend schmecken und einen To-go-Salat abrunden. Auch edlere Zutaten wie Trüffelöl eignen sich perfekt, um einfache Zutaten wie Sellerie oder Linsen aufzuwerten. Weitere Ideen für Dressings zum Salat to go finden Sie hier.
Verpackungen für Salate zum Mitnehmen – das sollten Sie beachten

Grundsätzlich eignen sich sämtliche Verpackungsarten für den Verkauf von Salaten zum Mitnehmen. Nach Möglichkeit sollte das Dressing separat verpackt werden. Optisch wirkt es besonders ansprechend, wenn man die Zutaten in einem höheren Behältnis schichtet, denn so erkennt die Kundschaft auf den ersten Blick alle Bestandteile des Salates. Neben Behältnissen aus Kunststoff oder Pappe bietet sich auch der Verkauf in einem Schraubglas an. Nicht nur, dass der Trend in Richtung nachhaltige Verpackungsmaterialien geht:
Verpackungen entdecken Rezept Schichtsalat
Trend Customized Food: Mehr Individualität ist gefragt

Inzwischen gibt es einige erfolgreiche Gastronomiekonzepte mit Fokus auf Salaten, wie zum Beispiel Stadtsalat oder Green Club. Diese bieten neben saisonalen Salaten oder Bowls auch die Möglichkeit, Salate nach eigenen Wünschen zusammenzustellen. Was man von klassischen Salatbüffets kennt, setzt sich mehr und mehr auch für Lieferangebote durch. Die verschiedenen Bedürfnisse der Kunden und die unterschiedlichen Geschmäcker und Ernährungsstile können so berücksichtigt werden, was auf eine langfristige Kundenbindung einzahlt. „Customized Food“ trifft den Nerv der Zeit, hat allerdings auch seine Nachteile. So benötigt es etwas mehr Herstellungszeit (und somit Personalaufwand), die einzelnen Komponenten direkt nach der Bestellung zusammenzufügen. Darüber hinaus können zu viele Auswahlmöglichkeiten die Kundschaft auch überfordern. Daher macht es Sinn, das Angebot aus Effizienzgründen auf eine eingeschränkte Auswahl zu reduzieren.






