Indischer Verkäufer frittiert Teigbällchen

Street Food Indien – Paradies für Vegetarier

Die kulinarische Vielfalt gehört zu den größten Schätzen Indiens. Sie spiegelt die abwechslungsreiche Geographie und das vielfältige Klima auf dem Subkontinent wider. Charakteristisch für die Küche des gesamten Subkontinents sind Currys und andere Gerichte, die sich durch einen komplexen Einsatz verschiedener Gewürze wie Koriander, Kurkuma, Kardamom, Kreuzkümmel, Bockshornklee etc. auszeichnen. Die Vielfalt der Gewürzmischungen, scharfen Saucen und regionalen Köstlichkeiten ist enorm. Die „eine“ indische Küche gibt es nicht. Die Fülle der unterschiedlichen Aromen der indischen Küche kann man auch beim Genuss von Street Food erleben. Indisches Street Food unterscheidet sich von Ort zu Ort und jede Stadt hat ihre eigenen Spezialitäten. Rein pflanzliche Kost spielt dabei eine wichtige Rolle. Viele Inder ernähren sich aufgrund ihrer Religion ausschließlich vegetarisch. In vielen Garküchen wird sogar gar kein Fleisch serviert. Daher bietet das indische Street Food viel Anregung für vegetarische und vegane Snacks und kleine Gerichte.

Burger, Sandwich, Kartoffelpuffer – the indian way

Burger mit Fleisch und Granatapfelkernen

© Dreamstime, Dabeli Anujavijay

An den Straßenständen Indiens findet man Burger, Sandwiches und Kartoffelpuffer. Allerdings haben sie nicht viel mit den deutschen Varianten zu tun. Eins haben die indischen Varianten alle gemein – sie sind vegetarisch. Ihre Grundlage sind Kartoffeln oder Kichererbsenmehl. Verfeinert werden sie mit den unterschiedlichsten indischen Gewürzen und serviert mit scharfen süß-sauren und kunterbunten Chutneys. Gerade die Chutneys zeichnen die indischen Gerichte aus und machen sie zu wahren Geschmackexplosionen. Auch beim heimischen Street Food kann man indische Chutneys, die es fertig zubereitet zu kaufen gibt, gut nutzen, um Snacks und kleine To-Go-Gerichte exotischer und abwechslungsreicher zu gestalten.

Indische Burger & Co.

Frittierte Leckerbissen für zwischendurch

Frittierte indische Teigbällchen

© Dremstime, Aleshchenko Oleksandr

Frittiertes findet man in Indien an jeder Straßenecke. Frittierte Snacks sind beliebte Happen für zwischendurch. Zu den bekanntesten in Deutschland zählen Samosas, frittierte Teigtaschen mit Gemüsecurry gefüllt. Je nach Region gibt es jedoch ganz unterschiedliche frittierte Snacks aus Linsen oder Mungbohnen-Mehl, mal mit scharfem grünen Chutney serviert oder mit leckeren Toppings aus Rettich, Koriander, Chilis und Zitronensaft.

Frittierte indische Snacks

Vegetarische Häppchen für zwischendurch

Indische Häppchen mit Gemüse

© Dreamstime, Pan Puri Beats

Indien ist riesig, und so unterscheidet sich auch das Street Food von Region zu Region und sogar von Stadt zu Stadt. So gibt es unzählige verschiedene gefüllte Bällchen, die in Garküchen oder an mobilen Ständen frisch zubereitet und angeboten werden. Mal sind sie mit Kartoffeln, mal mit Kichererbsen gefüllt, mal gebacken, mal frittiert. Dazu gibt es je nach Region die unterschiedlichsten Chutneys, z. B. aus Tamarinde, Minze oder Koriander. Viele dieser Leckerbissen kann man auch in Deutschland im Großhandel, spezialisiert auf indische Lebensmittel, als Convenience Produkt kaufen. Zusätzlich zu den kleinen Bällchen gibt es noch weitere kleine Snacks für zwischendurch, die anders als viele Fast Foods hierzulande gesund und vegetarisch sind, wie zum Beispiel Puffreis mit indischen Toppings oder Kichererbsen.

Gefüllte indische Teigbällchen

Indische Pfannkuchen

Pfannkuchen mit herzhafter Füllung

© Adpic

Im Süden Indiens gibt es verschiedene Arten von Pfannkuchen als Street Food – hauchdünne und knusprig gebackene, mit Chutney servierte Pfannkuchen, genannt Dosas, oder kleine Minivarianten. Die Basis der verschiedenen Pfannkuchenteige ist vielfältig, von Hülsenfrüchten über Reis bis zu Weizen, abhängig davon, welche Nahrungsmittel am besten in der Region wachsen.

Indische Pfannkuchen

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