Bio und Nachhaltigkeit – der Megatrend auch für die Snack-Gastronomie

Nachhaltigkeit entwickelt sich zu einem zunehmend wichtigeren Thema. Egal ob klimaneutral produzierte Lebensmittel, energiesparende Geräte, reduzierte Lebensmittelverschwendung oder nachhaltige Lebensmittelverpackungen, in der Gastronomie gibt es viele Möglichkeiten, um Kosten zu reduzieren. Es werden immer wieder neue Lösungen gesucht, um die Umwelt und das Klima zu schützen.

Banner Kraft Heinz Bio Ketchup

Nachhaltigkeit – lange Tradition bei Heinz

Bio Tomatenkiste auf einem Tomatenfeld

© Heinz

Bei Heinz hat Nachhaltigkeit eine lange Tradition: sie begann vor 140 Jahren, als Henry John Heinz seine Produkte nicht in den üblichen dunkelgrünen oder braunen Glasgefäßen verkaufte, sondern in glasklaren Flaschen, die den Blick auf die Qualität von Heinz freigaben.  … weiter lesen.

Aktuelle Artikel zum Thema Bio & Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit – auch im Snackgeschäft wichtig.

Suppe Essen Gesund | snackconnection

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Klimafreundliche Lebensmittel sind eine notwendige Entwicklung, da weltweit immer mehr Menschen ernährt werden müssen und dies mit begrenzten Ressourcen. Die Nahrungsindustrie verursacht mittlerweile fast ein Viertel des globalen CO2-Ausstoßes. Durch die Fleischproduktion entsteht ein Großteil dieser Treibhausgase. Aber auch bei Obst oder Gemüse wird in Zukunft verstärkt darauf geachtet, wie groß die Belastung für die Umwelt ist, z.B. wie groß der Wasser-Fußabdruck ist, der durch die Produktion eines Nahrungsmittels entsteht. Auch die Nutzung der Anbauflächen steht heute stärker im Fokus. So werden 70 % der angebauten Nutzpflanzen nicht für den Menschen als Endverbraucher, sondern als Futtermittel für Nutztiere angebaut.

Zudem werden weltweit zu viel Lebensmittel produziert. In Deutschland landen jährlich fast 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Jeder Deutsche wirft statistisch gesehen pro Jahr 75 Kilogramm Essen weg. In Deutschland ließen sich tausende Tonnen Treibhausgase einsparen, würden weniger Lebensmittel weggeworfen werden.

Die Berichterstattung über den Klimawandel und über Umweltkatastrophen schaffen mittlerweile ein wachsendes Bewusstsein dafür, dass Konsum und Essgewohnheiten einen starken Einfluss auf die Umwelt und das Klima haben. Mehr Konsumenten achten deshalb darauf Bio (50 %)  oder Fairtrade (42 %) Lebensmittel zu kaufen, um die Umwelt zu schützen. 51 % wünschen sich ein Lebensmittelsiegel, das die Klimabilanz des Produkts anzeigt. Auch im Snackgeschäft gibt es immer mehr Konsumenten, die einen positiven Beitrag zum Klima durch ihren Esskonsum erreichen möchten. Snack-Konzepte, die sich voll und ganz dem Klimawandel verschrieben haben, liegen daher voll im Trend.

Tipps & Ideen für mehr Nachhaltigkeit im Snackgeschäft

Nachhaltiger mit Bio Produkten

Bio Holzwürfel | snackconection

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Biologisch erzeugte Lebensmittel und Gerichte sowie auch Snacks mit dem Bio- Siegel gehören heutzutage in jeden Gastronomiebereich. Die Konsumenten verbinden damit positive Unternehmensführung, Nachhaltigkeit und bewussten Genuss. 78% der Deutschenkaufen mindestens gelegentlich Bio Lebensmittel (28% sogar häufig oder ausschließlich). Bio kann einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit auf vielen Ebenen leisten: in der Landwirtschaft, die auf geschlossene Kreisläufe setzt und Schadstoffe von Mensch und Natur fernhält. In der Verarbeitung, wo schädliche Zusatzstoffe tabu sind und ökologische Rohstoffe schonend zu hochwertigen Lebensmitteln verarbeitet werden. Und beim Konsum: Denn Menschen, die zu Bio greifen, leben nicht nur häufiger mit kleinerem ökologischen Fußabdruck. Sondern sie ziehen auch frisch zubereitete Lebensmittel Convenience-Produkten vor und essen weniger Fleisch.  Und Bio sorgt für gesunde Öko-Systeme, die dauerhaft gesunde und gute Lebensmittel liefern und in denen Menschen gesund leben können. Bio ist ein beständiges Thema, welches aktiv integriert werden sollte.

Transparenz & Herkunft gewinnen an Bedeutung

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Als noch Currywurst, Pizza und Pommes das Snackgeschäft regierten, war gesunde Ernährung kein Thema. Heute wollen die Verbraucher jedoch nicht nur wissen, was sie genau essen sondern auch woher die Zutaten kommen. Dänemark ist weltweit führend in der Bio-Produktion. Durch das staatlich geförderte Ökoprojekt hat Dänemark es geschafft Bio-Lebensmittel verstärkt in den Einzelhandel und in die Gastronomie zu integrieren. Auch Deutschland ist mittlerweile zum größten Absatzmarkt für Bio-Produkte in Europa avanciert. Laut Foodwatch geben die Bundesbürger im Schnitt für Lebensmittel aus ökologischem Landbau 116 Euro pro Kopf und Jahr aus. Bei fleischhaltigen Snacks kommt es immer mehr auf die Herkunft des Fleisches an. Auch bei Soßen und Belag wie Käse sind frische, hochwertige Zutaten gefragt – am liebsten aus der Region. Beliebt sind vor allem individuell zusammengestellte Snacks aus verschiedenen Zutaten. …mehr lesen.

Mehr veggie & vegan für mehr Nachhaltigkeit

Vegetarisch trockenfrüchte traubenEine einfache Methode nachhaltiger zu agieren und damit gleichzeitig einem Mega Trend zu folgen, ist es mehr vegetarische und vegane Alternativen in das Sortiment zu integrieren. Denn alleine die Nutztierhaltung sowie die damit verbundene Futtermittelproduktion tragen wesentlich zum Klimawandel und Artensterben bei. Für die Fleischproduktion werden Luft, Böden sowie Gewässer und große Mengen an Energie und anderen wertvollen Ressourcen der Umwelt benötigt. Es gibt zum Beispiel immer mehr vegetarische Patties, mit denen sich schnell ein vegetarischer Burger oder ein leckeres Panini herstellen läßt. Neue Hersteller kommen auf dem Markt mit innovativen vegetarischen und veganen Angeboten. …mehr lesen.

Fleischalternativen für mehr Tierwohl

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Unser Essen soll lecker sein und uns ein gutes Gefühl vermitteln, ohne dass wir gleichzeitig ethische Bedenken haben müssen. Tierische Lebensmittel bzw. Rohstoffe werden es daher zukünftig schwerer haben. Ob Unternehmen dabei auf tierische Fleischalternativen wie Invitro-Fleisch oder Insekten, die das Tierleid zwar nicht gänzlich umgehen, aber dennoch reduzieren, ausweichen oder auf pflanzliche Alternativen, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Hier sind die Möglichkeiten vielfältig und die Chancenfelder groß. Wichtig dabei: Egal, für welche Alternative man sich entscheidet, Unternehmen sollten sich lieber heute als morgen mit dem Thema auseinandersetzen. …mehr lesen.

Abfallvermeidung

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Etwa 80 Kilogramm Lebensmittel werden pro Jahr und Kopf in Deutschland verschwendet und landen als Müll in der Tonne. Beim Verpackungsmüll sind es sogar 226 Kilogramm, die jeder Deutsche jährlich den Halden beisteuert.* Dass die Umwelt dadurch Übergebühr belastet wird, wird immer bekannter. Dadurch achten Konsumenten verstärkt auf nachhaltige Verpackungen und Abfallvermeidung. Wichtig ist hierbei das Recycling, knapp 70% der Verpackungen können wiederverwendet werden.* Eine Entwicklung, der auch die Gastronomie und Industrie vermehrt begegnet. …mehr lesen.

*Umweltbundesamt (UBA), 2017

Individuelle Portionsgrößen oder”Doggy Bag”

© PixabayIndividuelle Portionsgrößen

Der Anteil der Portionen, die von Gästen nicht vollständig verzehrt werden, ist in der Gemeinschaftsgastronomie unterschiedlich hoch. Am höchsten ist dieser in Kliniken, wo jedes fünfte Gericht nicht aufgegessen wird. Um Abfall zu vermeiden, betreiben über die Hälfte aller Gemeinschaftsgastronomien Waste-Management-Programme. Als beliebteste Maßnahme zur Vermeidung von Lebensmittelresten bieten 60% ihren Gästen individuelle Portionsgrößen an.  Ein weiter Möglichkeit Abfall zu vermeiden ist den Gästen die übriggebliebenen Speisen einzupacken.  Eine Umfrage der Initiative „Zu gut für die Tonne“ ergab, dass knapp mehr als die Hälfte dies manchmal tut, aber noch 45% der 1000 Befragten nehmen sich selten bis gar nicht etwas aus dem Restaurant mit nach Hause.  …mehr lesen.

Nachhaltige Snack-Verpackungen

Verpackung Rausch Becher nachhaltig Gänseblümchen rausch

© Rausch

Durch den Anstieg des Konsums von Fertiggerichten und den To Go Angeboten wächst der Verpackungsmarkt kontinuiertlich weiter. Wer Take-away oder Snacks zum Mitnehmen anbietet, braucht eine optimale Verpackung. Sie soll die Speisen beim Transport schützen und dafür sorgen, dass sie appetitlich bleiben. Gerade wenn es um Verpackungen geht, steigt der Konsumentenwunsch nach einem umweltfreundlichen Material, wobei Plastik vermieden werden sollte. Inzwischen gibt es verschiedene nachhaltige Materialien die vollständig recyclebar sind, die auch für To-Go Verpackungen geeignet sind, wie Bagasse, Palmenblätter, Papier aus PEFC™- oder FSC®-Zertifizierung oder Graspapier. Mit einer solch umweltfreundlichen Verpackung können Snackanbieter beim Kunden als Betrieb punkten, der auf Qualität und Nachhaltigkeit bedacht ist. Zugleich setzen sie sich von der Konkurrenz ab. …mehr lesen.

 Snackprodukte für mehr Nachhaltigkeit

Mit klimaneutralen Snacks punkten

klimafreundliche 2020 | snackconnection

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Immer mehr Menschen achten beim Essen auf klimaverträgliche Produkte, um die Umwelt zu schützen. Snacks und kleine Mahlzeiten für zwischendurch sind da keine Ausnahme. Konzepte und Produkte, die sich speziell für den Erhalt des Klimas einsetzen, liegen voll im Trend. Es gibt verschiedene Konzepte um Snacks klimafreundlicher zu gestalten. Angefangen mit regionalen und saisonalen Zutaten aus dem Bioanbau über klimaneutralproduzierte Snacks bis zu Gastro-Konzepten mit Beteiligungen an Klimaschutzprojekten. …weiter lesen.

Tofu, Pilze, Algen & Co als Fleischersatz

Algen als Fleischersatz mit Avocado

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Immer mehr Menschen stellen Ihr Essverhalten und den Einfluss auf den Fleischkonsum und seine Auswirkungen auf Tiere, Umwelt und Gesundheit in Frage. Die Folge ist ein seit Jahren sinkender Fleischkonsum. Umso beliebter werden Fleischalternativen wie Tofu, Soja & Co.. Daneben existieren zahlreiche Fleischersatzprodukte die noch weniger bekannt sind.  Fleischalternativen sind nicht nur ethisch vertretbar, sondern auch häufig gesünder als die Fleisch-Variante. Neben Ethik und Gesundheit sollte aber auch der Geschmack nicht zu kurz kommen. …mehr erfahren

Vegetarische Burger

Burger vegan Bestcon Ultimate Fleischersatz

© Bestcon

Burger bleiben ein Mega-Trend im Außer-Haus-Markt. Da auch die Zahl der Vegetarier und Flexitarier in Deutschland kontinuierlich steigt, werden vegetarische Burger-Angebote von der Kür zur Pflicht. Mit einem vegetarischen Burger-Patty mit mediterranem Gemüse auf Reisbasis gelingen vegetarische Premium-Burger im Handumdrehen. Abwechslung bringen vegetarische Burger Patties mit eine knusprigen Panade, wie der sojafreie Southern Style Burger mit seiner leichten Schärfe oder einem Gemüse-Sonnenblumen-Pattie mit knuspriger Cornflakes-Panade. Ein Superior Burger kann mit einer „pulled“ – ähnliche Konsistenz aus texturiertem Weizen- und Erbsenprotein sowie Mycoprotein hergestellt werden. Mit diesen Variationen gelingt es die Herzen der Vegetarier zu erobern. …mehr erfahren.

© Vegeta

Auch Superfoods eigenen sich für Burger-Paties. Ein vegane Burgerpatty aus Muskatkürbis und Chiasamen, verfeinert mit Kichererbsen, Pastinaken, Spinat und Erbsen ergänzt optimal das vegetarische Burger-Angebott. Ob als Patty für vegetarische Burgerideen oder als Tellermitte – dieser Burger ist vielseitig einsetzbar. …mehr erfahren.

Vegetarische und vegane Bowls – Vielfalt ohne Grenzen

Vegan Bowl Avocado Kichererbsen

© Fotolia, kucherav

Der Snacktrend Food Bowls aus den sozialen Netzwerken hat längst die Straßen und Takeaways erobert. Die Idee hinter Food Bowls ist, dass sich auf dem kleinen Raum der Schüssel ganz viele Geschmacksrichtungen, Aromen und Texturen miteinander vereinen. Befüllt werden sie nach dem Baukastenprinzip. Jede Food Bowl benötigt eine Basis aus langsamen, komplexen Kohlenhydraten wie Getreideflocken, Süßkartoffeln, Couscous, Bulgur, Vollkornreis oder Vollkornnudeln. Daneben wird Rohkost angerichtet, anschließend folgt eine Eiweißkomponente. Ideal sind Tofu, Lopino oder Hülsenfrüchte. Ein Dip wie Hummus oder Baba Ghanoush rundet die Bowl zusammen mit einem Topping aus geröstetem Sesam, Sprossen oder ein paar Nüssen ab. … weiter lesen

Nachhaltige To Go Snacks, in Top Bio- Qualität

Rechts in die Mitte des Fotos hineinragend erkennt man die Knusperstange "Jourino" des Bio-Herstellers Jouis Nour. Es sind insgesamt fünf Stangen die hineinragen, die zwei unteren sind noch vollständig, während die drei oberen Stangen zur Hälfte aufgeschnitten sind, damit man den Inhalt erkennt. Es sind drei verschiedene Sorten. Eine vierte Sorte bzw. eine Hälfte einer Knusperstange einer vierten Sorte, liegt in der Mitte des dunklen Holztisches. Die anderen Stangen befinden sich auf einem Holzbrett, auf einer blauen Decke auf dem Tisch. Das Schneidebrett ist auf jeweils einer Seite mit einem Basilikumblatt verziert, welches zur Dekoration gilt. Ebenso wie die Kürbiskerne in der weißen Schale, oberhalb des Tisches, die aufgeschnittenen Cherrytomaten links daneben. Ganze Cherrytomaten am Strauch liegen auf einem weiteren blauen Tuch, zusammen mit Knoblauch, der direkt über den Tomaten an der Ecke des Tuches liegt. Links unterhalb der mittigen Knusperstange sind ebenfalls Ingwer und Rosmarin zu sehen.

© Jouis Nour

Konsumenten sind sich stärker bewusst, daß Ihr Konsum auch ein Einfluß auf die Umwelt hat. Daher greifen mehr und mehr Konsumenten zu Bioprodukten. Die dürfen natürlich auch bei der kleinen Zwischenmahlzeit nicht fehlen. Snacks und Convenience-Produkte gibt es auch aus Bio-Zutaten,  zum Beispiel Knusperstange aus Bio-Zutaten, die tiefgekühlt nur noch kurz aufgebacken werden müssen und dann serviert werden können. Die abwechslungsreiche Sortenvielfalt reicht von herzhaft würzig bis hin zu fruchtig und süß.  …mehr erfahren

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